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Hochwasser 2013

Am Freitag, den 07.06.2013, wurde der Katastrophenalarm für die Stadt Halle aufgehoben. Dank tausender Helfer und Einsatzkräfte konnte das Schlimmste verhindert werden. Der Damm in Halle-Neustadt hielt und eine Katastrophe mit enormen Kosten blieb der Stadt und den Hallensern erspart.

Bewährt hat sich die zentrale Einsatzleitung der DLRG von Halle aus. Damit konnten Einsatzkräfte aus dem ganzen Land bereitgestellt und abgefordert werden. Gemeinsam mit Gliederungen aus Leuna-Merseburg, Hettstedt, Wernigerode, Benneckenstein und Halberstadt konnten sogar Einsätze im Saalekreis abgedeckt werden. Dort war aus nicht nachvollziehbaren Gründen, trotz der extrem gefährlichen Pegelstände der Saale, kein Katastrophenalarm ausgelöst worden. Genannt sei hier nur der denkwürdige Einsatz in Wettin in der dortigen Rindermastanlage. Die Kameraden des Wasserrettungszuges aus Salzmünde (Saalekreis) hatten als erste ihre Einsatzbereitschaft gemeldet, was zur Folge hatte, dass sie nach Einsatzabforderung am 03.06.2013 um 7.00 Uhr nach Droyßig (Burgenlandkreis) zur Rettung von eingeschlossenen Personen angefordert wurden. Es konnten vier gefährdete Personen gerettet werden. In diesem Zeitraum lief ihre eigene Rettungswache voll. Fahrzeuge und Ausrüstungen konnten rechtzeitig gesichert werden. Jedoch blieben einige Ausrüstungen, Inventar und Gebäude nicht verschont.

Am 07.06.2013 wurde die Entscheidung getroffen, einen Wasserrettungszug Sachsen-Anhalt für den weiteren Einsatz im Katastrophengebiet bereitzustellen. Damit wollten die Kameraden des gesamten Landesverbandes dem neuen Rettungsdienstgesetz des Landes Sachsen-Anhalt Rechnung tragen. Dieser Wasserrettungszug wurde ab 09.06.2013 in Havelberg zur Evakuierung gefährdeter Ortschaften um Wust, Kabelitz, Fischbeck und Schönhausen eingesetzt und bestand aus über 40 Kameraden, 18 Fahrzeugeinheiten und 16 verschiedenen Booten. Im Rahmen dieser Aufgabe gibt es noch große Reserven, die es gilt im Zusammenwirken mit anderen Rettungs- und Hilfskräften und den Einsatzstäben, zu erschließen.

Seit dem 17.06.2013 leisten einzelne Bootsbesatzungen entlang der Hochwassergebiete an der Elbe gemeinsam mit anderen Hilfskräften, Amtshilfe.

Abschließend kann man einschätzen, dass unsere Einsatzkräfte hochmotiviert, verantwortungsbewusst und diszipliniert ihren Mann bzw. ihre Frau standen.

Uwe Schmidt
Koordinator "Zusammenhalt durch Teilhabe"
DLRG LV Sachsen-Anhalt e.V.

Danksagung Landkreis Wittenberg
Danksagung Bundesgeschäftsstelle der DLRG

Bilder vom Hochwassereinsatz der Ortsgruppe Leuna-Merseburg

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