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WM 2012: Rettungsschwimmer zu Besuch beim Minister für Inneres und Sport

[Freitag, 15. Februar 2013]

Auf Einladung des Ministers Holger Stahlknecht war am 15.02.2013 ein Teil der Teilnehmer der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen 2012 in Australien zu Gast im Innenministerium in Magdeburg.

Im Gepäck hatten die Rettungssportler fünf Weltmeistertitel, viermal Silber und achtmal Bronze in den Einzeldisziplinen und einen 3. Platz in der Gesamtwertung der 197 Teams aus aller Welt. Der Minister ließ es sich nicht nehmen, seinen ganz persönlichen Dank für die ausgezeichneten Leistungen der Wettkämpfer zum Ausdruck zu bringen. Im Anschluss an eine kurze Videoseqwenz der Wettkämpfe nahm sich der Minister viel Zeit für Gespräche. Der Abend fand  beim Italiener um die Ecke einen gemütlichen Ausklang.

WM 2012 - Tag 6: Geschafft!

[Sonntag, 18. November 2012]

DLRG Halle-Saalekreis wird drittbestes Team bei der WM 2012 in Australien

Es ist vollbracht. Nach zehn Jahren ist es der DLRG Halle-Saalekreis endlich wieder gelungen, bei einer Weltmeisterschaft in der Gesamtwertung (Pool + SERC + Ocean) auf das Siegerpodest zu klettern. Zuletzt war das 2002 in Florida (USA) der Fall.

Vor allem durch die starken Leistungen in der Schwimmhalle und beim SERC-Wettbewerb wurde dafür die Grundlage gelegt, dass sich am Ende die halleschen Rettungsschwimmer über die Bronzemedaille freuen konnten. Aber auch im Freiwasser lagen die Hallenser mit den gewonnenen 60 Punkten im Soll. Dadurch konnte der Abstand zu Rane Rosse leicht verkürzt und die stark aufkommenden Teams aus Australien auf Distanz gehalten werden. Nur ein Team zog am letzten Tag wie erwartet noch an der DLRG Halle-Saalekreis vorbei. Das australische Team von Northcliffe sammelte in den Ozeandisziplinen fast unglaubliche 588 Punkte, überholte damit auch noch die Italiener und wird verdient Teamweltmeister.

Die Hallenser hatten noch mal einen sehr guten Abschlusstag. In drei Finals waren sie vertreten. Bei der Rettungsstaffel mit Rettungsbrett zogen die Frauen als auch die Männer ins Finale ein und gewannen so noch mal viele Punkte. Julia Schatz und Stephanie Kasperski gewannen das kleine Finale und wurden Neunte. Schatz dazu: "Wir freuen uns sehr. Ein bisschen ärgerlich war, dass wir diese Leistung nicht im Halbfinale abrufen konnten, dann wäre im A-Finale eventuell auch noch mehr möglich gewesen!" In der Königsdisziplin der Staffeln - der Taplinstaffel - konnten die halleschen Damen dann nochmals voll ihre Klasse unter Beweis stellen und hielten lange mit der Spitze mit. Am Ende wurden Schatz, Kasperski, Palm und Zander als bestes nichtaustralisches Team Siebente.

Interclub OPEN Teams - Final Overall Pointscore (PDF 87 KB)
(Includes Serc, Ocean & Pool)

Weitere Infos unter: rescue2012.com.au

Auch das dreizehnköpfige Masters Team der DLRG Magdeburg war mit insgesamt 17 Medaillen bei den Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen sehr erfolgreich.

WM 2012 - Tag 4 + 5: Rettungsschwimmer auch im Indischen Ozean erfolgreich

[Sonnabend, 17. November 2012]

Die Rettungsschwimmer der DLRG Halle-Saalekreis konnten ihre Erfolgsserie auch an den ersten zwei Freiwassertagen der Weltmeisterschaften im australischen Adelaide fortsetzen.

Am Christies Beach im Golf Saint-Vincent des Indischen Ozeans dominieren wie erwartet die Rettungsschwimmer aus Australien, Neuseeland und Südafrika. In den bisherigen 12 Disziplinen gab es 35 Medaillen für diese Nationen. Nur eine Medaille ging nach Europa - und die holte das deutsche Team aus der Saalestadt. Kasperski, Palm, Schatz und Streit hatten bereits in der Schwimmhalle in der 4 x 25 Meter Rettungsstaffel Silber geholt. Nunmehr konnten sie beweisen, dass sie auch in der Welle zur Weltspitze gehören. In der Gurtretterstaffel mussten sich die Damen in den Ausscheidungsrunden erst einmal für das Finale qualifizieren. Das war schon schwer genug. Im Finale mobilisierten die Retterinnen um Stefanie Kasperski nochmals alle Kräfte und kamen knapp hinter den australischen Teams aus Manly und Northcliffe als Dritte über die Ziellinie. Die Freude war riesig, denn "eine WM-Medaille im Meer ist immer etwas ganz Besonderes", wie Julia Schatz nach dem Rennen sichtlich erleichtert meinte.

Der ganz große Wurf war ja den halleschen Rettungsschwimm-Männern 2010 mit dem WM-Titel in dieser Gurtretterstaffel gelungen. Auch in Adelaide schwammen die Männer im Finale lange um den Sieg mit. Vor allem Daniel Gätzschmann, der 2010 nicht in der Titelmannschaft stand, absolvierte ein großartiges Rennen. Doch leider sollte es nicht zur Titelverteidigung reichen, am Ende mussten sich die Hallenser mit Platz 7 begnügen. "So ein Riesending wie 2010 wiederholt sich wohl so schnell nicht wieder. Wir sind trotzdem sehr zufrieden, denn immerhin standen wir wieder in einem Weltklassefinale", waren sich Matthias Meng und Fabian Henning nach dem Rennen einig. Beide waren ja die einzig verbliebenen WM-Helden von 2010. Henning wirkte zudem schon ziemlich müde, zu viel Kraft kosteten ihn die absolvierten Vor-, Zwischen- und Endläufe. Im Brandungsschwimmen war er auch im Finale gestartet und holte als 16. zumindest einen Punkt für die Gesamtwertung.

Noch mehr Punkte, als die Herren aus Halle, holten die Damen. Neben der Bronzemedaille kämpfte sich Julia Schatz ins Board Race Finale, in dem sie die einzige Europäerin war und auch in der 4 x 90 Meter Strandsprintstaffel holten die Damen der DLRG Halle-Saalekreis mit ihrem 10. Platz wichtige 7 Punkte.

In der Gesamtwertung liegt vor dem abschließenden Tag immer noch das italienische Team von Rane Rosse Aquasport vor dem halleschen Team und der australischen Mannschaft auf Platz 1. Doch die australischen Teams aus Northcliffe, Manly und Mooloolaba kommen mit Siebenmeilenstiefeln an die beiden europäischen Teams heran, die noch vom Vorsprung aus der Schwimmhalle zehren.

Interclub Ocean & Beach Opens - Day 1 & 2 Results (PDF 98 KB)

Weitere Infos unter: rescue2012.com.au

WM 2012 - Tag 3: DLRG Halle-Saalekreis wird Team-Vizeweltmeister

[Donnerstag, 15. November 2012]

Die Pool-Wettkämpfe bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Australien sind zu Ende und die Bilanz der DLRG Halle-Saalekreis kann sich sehen lassen. Am letzten Pool-Tag kamen noch mal 3 Silber- und 1 Bronze-Medaille hinzu. Am Ende errangen die Lifesaver aus Halle in der Schwimmhalle in Adelaide 2-mal Gold, 6-mal Silber und 4-mal Bronze.

Für Rettungs-Routinier Stephanie Kasperski gab es dabei nach mehreren Anläufen und Platzierungen knapp am Podest vorbei endlich die erste Einzelmedaille. "Ich bin ziemlich platt, bin aber sehr glücklich, in meinem letzten Rennen in der Schwimmhalle, nunmehr die Silbermedaille gewonnen zu haben", bemerkte Kasperski nach 200 Meter Superlifesaver - der Königsdisziplin in der Schwimmhalle. Mit ihren Teamkameradinnen Palm, Kaiser und Zander gewann sie dann in der 4 x 50 Meter Rettungsstaffel auch noch Bronze. Als Fünftplazierte hatten sich die Hallenserinnen für das Finale qualifiziert, konnten sich am späten Nachmittag um 1,5 Sekunden steigern und schlugen als Drittplazierte Staffel an. Damit steht jetzt schon fest, dass alle halleschen Rettungsschwimmerinnen aus dem Team DLRG Halle-Saalekreis mit mindestens einer Medaille nach Hause fliegen werden.

Die Männer standen in allen Finals des letzten Pool-Tages. Doch es schien fast so, als sollte heute einfach keine Medaille drin sein, denn vierte, fünfte und sechste Plätze standen auf der Erfolgsagenda - bis zum letzten Start - da führte Doppelweltmeister Adrian Flügel als vierter Starter die Rettungsstaffel in einem furiosen Rennen zu Silber. Flügel erhöhte damit sein Medaillenkonto auf vier.

Nicht nur in der letzten Staffel waren die Italiener von Rane Rosse Aquasport das Maß aller Dinge. Die DLRG Halle-Saalekreis hatte zwar in den Pool-Tagen insgesamt 446 Punkte gesammelt - so viel wie in keiner WM zuvor - doch für den Titel des besten Teams in der Schwimmhalle reichte es leider nicht. Denn die Italiener gewannen auch die Teamwertung mit nahezu unglaublichen 610 Punkten. Immerhin blieben die Hallenser vor der australischen Mannschaft von Port Hacking Lifeguards (324 Punkte) und können sich somit Pool-Vizeweltmeister nennen. Die Australier waren bei den letzten 3 Weltmeisterschaften jeweils noch vor dem Team aus der Saalestadt. Auch in der Gesamtzwischenwertung (Pool-Wettkämpfe plus SERC) liegt die DLRG Halle-Saalekreis auf Platz zwei.

Morgen beginnen die Wettbewerbe im Meer und die Teams aus Australien, Neuseeland und Südafrika gehen auf die Jagd nach Medaillen und Punkten. Das große Ziel in der Ocean-Wertung auch noch Punkte zu erringen, um in der Gesamtwertung auf dem Podest zu bleiben, haben die Hallenser jedenfalls fest vor Augen. Jedoch braucht es dazu ein paar überraschender Momente, um nicht doch noch abgefangen zu werden und wie 2010 Gesamtvierter zu werden.

Ergebnisse vom 3. Wettkampftag (PDF 140 KB)

Weitere Infos unter: rescue2012.com.au

WM 2012 - Tag 2: Adrian Flügel neuer Superstar der Rettungsschwimmer

[Mittwoch, 14. November 2012]

Im australischen Aquatic Centre zu Adelaide erlebten die Rettungsschwimmer der Saalestadt einen phänomenalen Wettkampftag bei den Weltmeisterschaften.

Ganz im Mittelpunkt stand der wohl neue Superstar der Rettungsschwimmerszene Adrian Flügel von der DLRG Halle-Saalekreis. Er startete in vier Disziplinen und qualifizierte sich jedes Mal für das Finale... und nicht nur das, seine Ausbeute kann sich sehen lassen: zweimal Gold, einmal Bronze und einmal Platz 7.

Besonders stark war sein Auftritt im 100 Meter Retten mit Gurtretter; hier verbesserte der Sportsoldat, der zur Zeit nicht in Halle, sondern in Warendorf trainiert, seine persönliche Bestzeit um 4 Zehntelsekunden und lies in einem starken Finish die gesamte Konkurrenz hinter sich. Bei der 4 x 25 Meter Rettungsstaffel errang er mit seinen Teamkameraden Christian Ertel, Christoph Ertel und Danny Wieck Bronze. Noch besser lief es in der 4 x 50 Meter Hindernisstaffel; an Position 3 schwimmend, brachte Flügel die Staffel an die Spitze des Feldes, Wieck sicherte als Vierter in einen packenden Rennen die Goldmedaille für die DLRG Halle-Saalekreis. In der 100 Meter Rettungsübung griff der gebürtige Stralsunder Christian Ertel ebenfalls zu Gold, doch leider konnte er das hohe Tempo mit der Rettungspuppe nicht ganz bis zum Ende durchhalten; wurde aber mit Silber belohnt. Fabian Henning komplettierte mit seiner B-Finalteilnahme und insgesamt Platz 11 beim 200 Meter Hindernisschwimmen das hervorragende Abschneiden der halleschen Männer.

Nicht ganz so erfolgreich lief es am Anfang des Tages für die halleschen Frauen. Stephanie Kasperski qualifizierte sich zwar für das Finale im 100 Meter Retten mit Gurtretter, verpasste die erhoffte Medaille mit Platz 5 jedoch. In der 4 x 50 Meter Hindernisstaffel schrammten die Damen als Vierte noch knapper an der Medaille vorbei, obwohl Kasperski, Palm, Schatz und Streit ein beherztes Rennen im Finale abgeliefert hatten. Anke Palm brachte jedoch dann den Knoten zum Platzen. In ihrer Schokoladendisziplin, 100 Meter Kombinierte Rettungsübung, konnte sie sich über Bronze freuen. Dadurch schwammen Kasperski, Palm, Schatz und Streit wie entfesselt in der abschließenden Rettungsstaffel über 4 x 25 Meter zu Silber und mussten nur die noch stärkeren Italiener von Rane Rosse Aquasport vor sich lassen.

Ergebnisse vom 2. Wettkampftag (PDF 160 KB)

Weitere Infos unter: http://rescue2012.com.au

WM 2012 - Tag 1: Erste Erfolge für DLRG Halle-Saalekreis bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen

[Dienstag, 13. November 2012]

Nach den letzten intensiven Vorbereitungen in Malaysia und Australien sind die Rettungsschwimmer von der DLRG Halle-Saalekreis erfolgreich bei der WM im australischen Adelaide gestartet.

Aline Hundt gewann Bronze auf ihrer Paradedisziplin 100 Meter Retten mit Flossen. "Das Rennen war sehr schwer für mich, aber ich bin froh, nach der langen Verletzung am Anfang des Jahres und den Herausforderungen beim Studium, überhaupt eine Medaille gewonnen zu haben". Ein bisschen Wehmut klang in Hundts Worten mit, schließlich war sie als Titelverteidigerin aus dem Jahr 2010 an den Start gegangen.

In den ersten Staffeldisziplinen konnten die Hallenser ebenfalls überzeugen. Bei der Disziplin SERC - einem Erste Hilfe-Rettungswettbewerb - schrammte die Hallesche Mixed-Mannschaft mit Gätzschmann, Meng, Op Het Veld und Streit als Vierter knapp an der Medaille vorbei. Routinier Gätzschmann aber glücklich: "So stark waren wir in dieser Disziplin noch nie!"
Noch besser lief es bei der Staffel mit Rettungsleine. Hier konnte das Team DLRG Halle-Saalekreis in 9,37 Sekunden die Silbermedaille erringen. Damit verbesserte sie ihren eigenen deutschen Rekord um 14 Hundertstelsekunden und beendete ihre Rettung knapp hinter den Schweizern aus Baden-Brugg und vor den Australiern von Port Hacking Lifeguards.

Insgesamt sind 196 Teams aus 40 Nationen bei den diesjährigen Weltmeisterschaften am Start. Die Rettungsschwimmer der DLRG Halle-Saalekreis hoffen in den verbleibenden Tagen noch auf weitere Schlagzeilen aus dem AquaticCentre und vom Christies Beach.

Ergebnisse vom 1. Wettkampftag (PDF 109 KB)

Weitere Infos unter: http://rescue2012.com.au

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