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Hallenser Heimann läuft bei Kälte heiß

Zahlreiche EM-Titel für Sachsen-Anhalter

Tylösand/Halle/MZ/löf. Beinahe schon eine Extra-Tasche für das errungene Edelmetall brauchten die vier sachsen-anhaltischen Rettungsschwimmer bei ihrer Rückkehr von den Europameisterschaften im schwedischen Tylösand.

Das größte Zusatzgepäck hatte sich Lutz Heimann von der DLRG Halle-Saalkreis "aufgehalst". Der inzwischen 27-jährige Routinier holte sich in Skandinavien weitere sechs EM-Goldmedaillen sowie vier Silberplaketten und dürfte nun doch noch ein weiteres Jahr bis zur WM 2004 in Italien dranhängen.

"Es ist schon sehr motivierend, wenn man sieht, dass man trotz der mächtig nachdrängenden ,Jungspunde' immer noch ganz vorn dabei ist", meinte der Student. Dabei waren die äußeren Bedingungen bei den in einem Freibad ausgetragenen Pooldisziplinen ganz und gar nicht nach Heimanns Geschmack: "Ich bin mehr so ein Hitzetyp wie Jan Ullrich und hab bei 20 Grad ganz schön gebibbert." Trotz der "Kälte" lief der Hallenser richtig heiß und sicherte sich Einzelgold über 200 Meter Hindernis sowie in seiner Lieblingsdisziplin 200 Meter Super Life Saver.

Über 50 Meter Retten einer Puppe musste sich Heimann nur seinem Gefährten Hagen Leditschke (Magdeburg) geschlagen geben, der sich einen Tag vor seinem 19. Geburtstag selbst das schönste Geschenk machte. Bei den Frauen imponierte Anke Wieland (Halle) trotz unmittelbar bevorstehendem Krankenschwester-Examens mit Siegermentalität und Kampfmoral (2 x Gold, 1 x Silber, 2 x Bronze). Den Reigen komplettierte Vereinskollegin Andrea Halle (2 x Teamgold).

Andreas Löffler
Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Rettungsschwimm-EM in Tylösand/Halmstad (Schweden) vom 14.-18.08.2003

[Halmstad, 14. August 2003]

Erster Tag live aus Halmstad...

Wetterlage:

kalt, starker Wind und Regen, vereinzelt Sonne

Plazierungen Herren:

Lutz Heimann wird Europameister im 200 Meter Hindernisschwimmen mit einer persönlichen Bestzeit von 1:57,64 min.

Hagen Leditschke wird Europameister im 50 Meter Retten einer Puppe in 0:31,50 min., dicht gefolgt von Lutz Heimann mit 0:31,59 min.

Plazierungen Damen:

Anke Wieland holt Bronze im 50 Meter Retten einer Puppe in 0:39,44 min. und Silber im 100 Meter Retten mit Flossen in 1:04,92 min.

Trotz Prüfungsstress erzielte Anke Wieland diese hervorragenden Ergebnisse und beweist damit erneut, was in ihr steckt – Wahnsinn!

Andrea Halle belegte beim 50 Meter Retten einer Puppe in 0:40,26 min. Platz 7.

Staffeln:

Bei den Damen belegten Andrea Halle und Anke Wieland bei der 4 x 25 Meter-Puppenstaffel mit 1:34,95 min. Platz 1.

Bei den Herren belegten Lutz Heimann und Hagen Leditschke jeweils den 2. Platz in 4 x 25 Meter Retten einer Puppe und 4 x 50 Meter Hindernisschwimmen.

Der zweite Tag findet im Freibad statt, wobei das schlechte Wetter die Wettkämpfe etwas beeinträchtigen könnte.

Rettungsschwimm-EM in Tylösand/Halmstad (Schweden) vom 14.-18.08.2003

[Halmstad, 15. August 2003]

Zweiter Tag aus Halmstad...

In einem spannenden Kopf an Kopf-Rennen holte Lutz Heimann in der Disziplin 200 Meter Super-Lifesaver mit einer Zeit von 2:12,84 min. die Goldmedaille. Bis 150 Meter vor Schluss lag Lutz noch auf Platz 2, aber in der Endphase konnte er das Rennen für sich entscheiden.
Bei den Damen belegte Anke Wieland in persönlicher Bestzeit von 2:36,25 min. Platz 5.

Bei der Kombinierten Rettungsübung über 100 Meter schrammte Lutz Heimann dann um 0,04 Sekunden mit einer Zeit von 1:05,45 min. an Platz 1 vorbei. Durch den vorangegangenen Super-Lifesaver-Lauf fehlte ihm ein wenig die Kraft.
Hagen Leditschke belegte in persönlicher Bestzeit von 1:05,57 min. Platz 5.

Ebenfalls in der Kombinierten Rettungsübung über 100 Meter belegte Andrea Halle bei den Damen den 6. Platz mit einer Zeit von 1:23,86 min.

Über 100 Meter Retten mit Flossen belegte Hagen Leditschke den 6. Platz in einer Zeit von 0:56,50 min. und Anke Wieland belegte bei den Damen Platz 4 in 1:03,77 min.

Eine weitere Goldmedaille konnte die 4 x 50 Meter-Gurtretter-Staffel der Herren mit Lutz Heimann in einer Zeit von 1:25,43 min. holen. Die Damen-Staffel mit Anke Wieland belegte Platz 6 in einer Zeit von 1:51,57 min.

Mit drei Medaillen geht also ein weiterer sehr erfolgreicher Tag bei den Europameisterschaften in Schweden zu Ende. Morgen beginnen die Freigewässer-Wettkämpfe, wobei das schlechte Wetter mit hohen Wellen und starkem Wind eine zusätzliche Herausforderung darstellen wird.

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