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Deutsche Meisterschaften in Heidenheim vom 04.-07.11.2010

Hans Edelmann von der DLRG Halle-Saalekreis mit neuem Deutschen Rekord

In Heidenheim an der Brenz fanden vergangenes Wochenende die DLRG-Titelkämpfe der Rettungsschwimmer statt. Acht Rettungsschwimmer aus acht verschiedenen Vereinen gewannen am Samstag bei den 38. Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen bei den Schüler- und Jugendwettkämpfen die Goldmedaillen. Viermal schwammen dabei die deutschen Nachwuchsretter deutsche Rekorde. Unter anderem auch der Hallenser Hans Edelmann, der eine neue Bestzeit im 50 Meter Hindernisschwimmen erzielte. Mit 30,52 Sekunden legte der Zwölfjährige damit den Grundstein für seinen Deutschen Meistertitel im Mehrkampf der jüngsten Altersklasse. Letztes Jahr ist er bereits in dieser Altersklasse gestartet und wurde Sechster. Doch eine deutliche Leistungssteigerung im letzten Jahr - allein in seiner Rekordstrecke hat er sich in einem Jahr um über 4 Sekunden verbessert - führte schließlich zu dem Triumph in Heidenheim. In der Altersklasse 13/14 erreichte Anna Kroll als Jahrgangsjüngere den achten Platz. Letztes Jahr war sie eine Altersklasse niedriger noch Deutsche Meisterin geworden. In der Altersklasse 15/16 hinterließen die Magdeburgerin Nadine Stache und der Halberstädter Maximilian Kühne jeweils einen starken Eindruck. Stache wurde Dritte und Kühne Sechster. Bei den Juniorinnen konnte Franziska Streit den Kampf um Gold mit Nationalmannschaftsmitglied und Favoritin Fabienne Göller lange offen gestalten. Im 50 Meter Rettungssprint konnte Streit der Bronzemedaillengewinnerin bei der Weltmeisterschaft in dieser Disziplin sogar eine empfindliche Niederlage beifügen. Am Ende wurde Göller jedoch ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann vor der Hallenserin. Für Streit hatte die Silbermedaille aber sehr hohen Wert. „Nachdem ich letztes Jahr mit viel Pech die Bronzemedaille verloren hatte, bin ich mit dem 2. Platz in diesem Jahr sehr zufrieden!“

In der offenen Altersklasse gewannen vor allem die Hallenser Rettungs-schwimmerinnen mehrere Goldmedaillen. Aline Hundt siegte in ihrer Paradedisziplin Retten mit Flossen und wurde im Mehrkampf Dritte. Anke Palm belegte im Rettungssprint den ersten Platz und im Mehrkampf Platz 4. Übertroffen wurden beide jedoch von Julia Schatz, die ebenfalls einmal Einzelgold in der Kombinierten Rettungsübung erzielte. Durch einen nahezu perfekten Mehrkampf platzierte sich Schatz noch vor Hundt und Palm und erreichte hinter der favorisierten Katrin Altmann den Silberplatz.

Bei den Männern holten Adrian Flügel ( Silber über 100 Meter Retten mit Gurtretter, Bronze über 100 Meter Kombinierte Rettungsübung ) und Tobias Knoll ( 200 Meter Superlifesaver ) drei Einzelmedaillen für Sachsen-Anhalt. Im Mehrkampf wurde Flügel Vierter und Knoll Siebter. Daniel Gätzschmann schrammte zweimal an Einzelbronze vorbei, erzielte aber einen hervorragenden Mehrkampf und wurde Gesamtfünfter.

Auch bei den Staffelwettkämpfen waren die Rettungsschwimmer aus Sachsen-Anhalt sehr erfolgreich. In der Altersklasse 12 errangen die Halberstädter Jungen von Trainer Gert Mainz einen beeindruckenden Sieg. Die Hallenser Mädchen der AK 13/14 weiblich freuten sich über eine nicht zu erwartende Bronzemedaille. Die Altersklasse 15/16 war für die Sachsen-Anhalter besonders erfolgreich. Die Magdeburger Mädchen Stache, Flügel, Liebschwager, Herrmann und Hedler gewannen mit einer beachtlichen Leistung den Mehrkampf. Bei den Jungen konnte die DLRG Halberstadt überzeugen und gewann Bronze. In der Altersklasse 17/18 weiblich erkämpften sich die Hallenserinnen Streit, Schütz, Zander und Kaiser trotz 200 Strafpunkte bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung die Silbermedaille im Mehrkampf. Nur in der offenen Altersklasse war das Abschneiden der etwas ausgelaugt wirkenden WM-Teilnehmer enttäuschend. Die Hallenser Herren erreichten nur Platz 8. Die Damen Kasperski, Schatz, Hundt, Barby, Palm waren als klare Favoriten ins Rennen gegangen, wurden jedoch in der Rettungsstaffel disqualifiziert, wodurch alle Titelträume für den Mehrkampf platzten.

In der Landesverbandswertung erreichte die Sachsen-Anhalter Delegation einen starken dritten Platz, nur knapp hinter den Landesverbänden Westfalen und Brandenburg.

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