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Spaß spielt bei den World Games mit

Gastgeber sehr erfolgreich - Lebensretter räumen in Duisburg ab - Zwei positive Dopingproben

Duisburg/dpa. Jubelnde Athleten, begeisterte Fans, zufriedene Organisatoren: Die World Games in der Rhein-Ruhr-Region haben alle Erwartungen übertroffen. „Hinter uns liegt eine wunderbare Zeit, ein großer Erfolg für Duisburg und alle Beteiligten", resümierte Ron Froeh-lich, Präsident des Internationalen World-Games-Verbands. Den Gastgebern und Besuchern der zehntägigen Veranstaltung stellte der Kanadier ein positives Zeugnis aus. Positiv waren aber auch zwei Dopingproben. Froehlich verriet nicht, wer die Sünder sind. „Wir müssen die B-Probe abwarten."

Die deutschen Athleten hatten großen Anteil am Erfolg der Mammutspiele. Sie stellten das zweitstärkste der fast 100 Teilnehmerländer. Rund 3500 Aktive nutzten die Wettkämpfe, um Werbung für die 40 nicht-olympischen und zum Teil exotischen Sportarten zu betreiben. Volle Tribünen beim Tauziehen, Sumo, Karate und Kanupolo, „La Ola" vor den Faustball-Feldern und enthusiastische Fans beim Rugby und Beach-Handball sorgten für eine tolle Stimmung.

Grund zur Freude gab es für die deutschen Athleten noch einmal am Abschlusswochenende. Samstag ging die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft auf Medaillen-Fischzug. Zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und drei Bronzemedaillen holten die deutschen Rettungsschwimmer aus dem Bertasee. Das DLRG-Quartett mit Lutz Heimann sowie Sören Borch, Hagen Leditschke und Garsten Schlepphorst harmonierte beim „Retten mit Rettungsgurt" am besten. Total erledigt war nicht nur Heimann, der allein am Samstag sieben Mal ins nur 17 Grad warme Wasser musste. Gemeinsam mit dem Berliner Borch wurde der Hallenser noch Zweiter beim „Retten mit dem Rettungsbrett". Heimann: „Die Wassertemperatur war grenzwertig. Du musst dich ständig an- und ausziehen. Ich bin völlig fertig."

Im Wettbewerb der Sportaerobic erkämpfte das von der mehrfachen deutschen Meisterin Janka Daubner angeführte Team des SV Halle überraschend den sechsten Platz. Vereinsgefährte Laszlo Köteles wurde beim Kräftemessen mit der Weltspitze Achter. Im Casting sicherte sich die in Halle trainierende Geraerin Jana Maisei zwei Goldmedaillen.

Quelle: MZ Halle, 25.07.2005

Weitere Infos zu den World Games auf: www.rettungssport.com

Lebensretter erobern Gold

Erfolge bei World Games

Duisburg/dpa/MZ. Als Goldfisch schwamm Katja Popke gestern bei den World Games durch das Duisburger Becken. Die in Halle trainierende Rettungsschwimmerin schleppte mit Flossen ihre 50 Kilogramm schwere Puppe als Erste ins Ziel. Ihre Trainingskameradinnen Aline Hundt und Anke Wieland komplettierten den Erfolg mit Platz vier und fünf. Zudem waren die Drei - zusammen mit der Hallenserin Stephanie Kasperski - am Staffelsieg beteiligt.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte hingegen Lutz Heimann. Halles 30-facher Weltmeister, der tags zuvor mit Staffelgold sowie seiner Silbermedaille im Einzel über 200 Meter Hindernis einen verheißungsvollen Auftakt erlebt hatte, wurde gestern gleich zweimal disqualifiziert. Einmal fabrizierte er einen Fehlstart, im zweiten Wettbewerb geriet das Gesicht seiner zu rettenden Puppe untei Wasser. Der Frust darüber setzte bei dem 28-Jährigen offensichtlich Kräfte frei: Heimann führte das deutsche Quartett u.a. mit Martin Bürger aus Halle auch im zweiten Staffelrennen zum Titel.

Quelle: MZ Halle, 23.07.2005

Im Wasser bei World Games Gold gefischt

Halles Rettungsschwimmer haben an ihrem ersten Wettkampftag bei den World Games in Duisburg mit sechs Medaillen, darunter zwei goldenen, hervorragend abgeschnitten.

Hagen Leditschke von der DLRG Halle-Saalkreis, der aus Magdeburg stammt, bot eine fantastische Leistung und holte im Rettungssprint über 50 Meter Gold.

Mit der deutschen Staffel über 50 Meter Hindernis gewannen die Hallenser Lutz Heimann und Martin Bürger. Lutz schwamm die schnellste Zeit und lag nur knapp unter Weltrekord.

In einem sehr spannendem 200 Meter Hindernisschwimmen-Lauf  belegte Heimann außerdem mit nur 2 Zehntel Sekunden Rückstand Platz zwei hinter dem Belgier Pierre-Yves Romanini. Zunächst lag Heimann 150 Meter lang in Führung, dann reichten seine Kräfte aber nicht ganz, um doch noch Gold zu holen.

Stefanie Kasperskis erster internationaler Wettkampfeinsatz verlief zufriedenstellend.Sie belegte den 14. Gesamtrang und im B-Lauf war sie schnellste

Weitere Infos zu den World Games auf: www.rettungssport.com

Kein Urlaub ohne Wettkampf

Retterin Anke Wieland fährt zu World Games - Schichtdienst als Krankenschwester

Sechs Rettungsschwimmer der DLRG Halle-Saalkreis nehmen an den World Games in Duisburg teil. Neben Lutz Heimann, Martin Bürger, Hagen Leditschke, Aline Hundt und Stephanie Kasperski steht Anke Wieland im Fokus.

Halle/MZ. Ihre erste World-Games-Teilnahme vor vier Jahren im japanischen Akita glitt ihr in letzter Minute buchstäblich aus den Händen. Wegen eines bei einem Fahrradsturz erlittenen komplizierten Fingerbruchs musste Rettungsschwimmerin Anke Wieland von der DLRG Halle-Saalkreis auf die Wettkampfreise ins Land der aufgehenden Sonne verzichten. „Das war schon hart", erinnert sich die 23-Jährige und fügt an: „Rückblickend denke ich aber, dass ein Top-Ereignis wie die World Games seinerzeit vielleicht noch ein wenig zu früh für mich gekommen wäre, da ich nur wenig internationale Wettkampferfahrung hatte."

Umso angriffslustiger zeigt sich die Hallenserin nun vor ihrer - verspäteten - World-Games-Premiere in Duisburg: „Ich bin nicht der Typ, der sich mit der bloßen Teilnahme zufrieden gibt. Ich möchte auf jeden Fall Bestzeiten schwimmen. Mal schauen, was am Ende dabei rauskommt", so Wieland bestimmt.

Dass ihre eigentlichen „Leib- und Magen"-Strecken 200 Meter Super Life Saver sowie 100 Meter Retten mit Gurtretter, auf denen sie mit WM-Silber 2004 bzw. der Weltrekorderoberung 2003 ihre bislang größten Einzelerfolge erreichte, nicht zum World-Games-Programm gehören, nimmt sie schulterzuckend hin: „Nun habe ich mich eben vier, fünf Wochen speziell auf die 100 Meter Retten mit Flossen vorbereitet." Bei glatt einer Minute steht ihr Hausrekord da; „eine 59 tief, das heißt eine Zeit von nur wenig über 59 Sekunden soll in Duisburg schon rausspringen. Für die drei Staffel-Wettbewerbe ist Wieland, die inzwischen über die Erfahrung von vier WM-Teilnahmen verfügt, im mitfavorisierten deutschen Team ohnehin eine nicht wegzudenkende Stütze.

Im Hauptberuf Krankenschwester im Drei-Schicht-System, leistet Wieland überhaupt ein ganz erstaunliches Pensum. Praktisch jeden Tag geht es vor oder nach ihrem Dienst auf der Internistischen Aufnahmestation des St. Elisabeth-/St. Barbara-Krankenhauses noch zum Training bei Betreuer Volker Seifert, der sich als Freiberufler flexibel auf Wielands wechselnde Schichten einstellen kann.

„Wir arbeiten auch viel im Technik- sowie Athletikbereich", hebt Wieland hervor. „Anke lässt sich nicht hängen und beißt sich durch, auch wenns mal weh tut", lobt Seifert. Für seinen Schützling, der sich einst auch kurz beim Handball versuchte („War mir zu trocken"), die normalste Sache der Welt: „Ich sag mir immer: Wenn du schnell sein willst, musst du da durch."

Den Umstand, dass für die großen Wettkämpfe im Laufe einer Saison - in diesem lahr stehen auch noch Europameisterschaften an - regelmäßig ihr kompletter Jahresurlaub draufgeht, kommentiert Wieland ähnlich lakonisch: „Mir würde es wahrscheinlich sogar schwer fallen, in den Urlaub zu gehen, ohne dass ich einen Wettkampf habe."

Andreas Löffler
Referent Öffentlichkeitsarbeit

Nena eröffnet Spiele der Superlative in Duisburg

World Games: Ein Gipfeltreffen der nicht-olympischen Sportarten

Duisburg/sid/MZ. Um 20.15 Uhr werden morgen in der Duisburger MSV-Arena die 7. World Games eröffnet. Star-Tenor Jose Cura, Pop-Ikone Nena und die Duisburger Philharmoniker mit ihrem Dirigenten Jonathan Darlington wollen die Farbtupfer der spektakulären Eröffnungsfeier setzen, ehe rund 3 500 Sportler in 40 nicht-olympischen Sportarten elf Tage lange ihre Besten ermitteln. „Von der Teilnehmerzahl ist es das weltgrößte Sportereignis 2005. Wir erwarten in den jeweiligen Sportarten die absolute Weltelite und rechnen mit 500 000 Besuchern", erklärt World Games-Geschäftsführer Peter Langner. Zu den Zuschauermagneten gehören Billard und Sumo-Ringen, die Tickets waren im Nu ausverkauft. Auch im Wasserski sind auf den Tribünen nur noch wenige Plätze frei.

Aus Sachsen-Anhalt gehen 24 S portler an den Start. Der Weltklasse-Lebensretter Lutz Heimann von der DLRG Halle - Saalkreis, der schon 30 Weltmeisterschafts-Titel gesammelt hat, ist schon zum dritten Mal bei den World Games dabei, Medaillenchancen rechnet sich auch Orientierungsläuferin Karin Schmalfeld vom BSV Ammendorf aus.

Ältester Athlet ist der 65-jährige Schweizer Freddy Grüninger, der noch beim Casting aktiv ist, Jüngster der Russe Maxim Kiselew, der schon mit zwölf Jahren im Drachenboot trommelt. Die schwersten Sportler kommen aus den Reihen der Sumoringer. Der Südafrikaner Stanley Somerville bringt stolze 198 Kilo auf die Waage, der Berliner Thorsten Scheibler steht ihm mit 190 Kilo nicht viel nach. Zu einer ganz anderen Kategorie gehört die Orientierungslauf-Welt-meisterin Simone Niggli-Luder aus der Schweiz, die bei einer Körpergröße von 1,70 Metern nur 49 Kilo wiegt. Das Superlativ des Größten gehört Florian Bambuch aus Bad Soden, der mit seinen 2,07 Metern Tight End im American Football ist.

Für Duisburg und Umgebung sollen sich die World Games auch touristisch lohnen. „Wir gehen von 60 000 Übernachtungen aus", sagt Veit Leverenz von der Tourist-Information Duisburg. Viele Sportler, vor allem aus Asien und Südamerika, verlängern ihre Hotelbelegung auf eigene Kosten, um sich noch ein paar Tage in der Region umzusehen. „Wer um die halbe Welt reist, fährt nicht nach Hause, um nicht wenigstens einmal die einheimische Küche probiert zu haben. Und sei es Currywurst mit Pommes", ist sich Leverenz sicher.

Quelle: MZ Halle

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