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40. Deutsche Meisterschaften im Rettungsschwimmen

[Freitag, 19. Oktober 2012]

Elfmal Gold, elfmal Silber, zehnmal Bronze und ein neuer Weltrekord für die Rettungssportler der DLRG Sachsen-Anhalt e.V.

Kurz vor der Weltmeisterschaft der Rettungsschwimmer im australischen Adelaide fanden vom 11. bis 14. Oktober die 40. Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen statt.

Am Donnerstag, den 11. Oktober, begab sich die sachsen-anhaltinische Delegation auf den Weg nach Paderborn. In ihr befanden sich Sportlerinnen und Sportler der Ortsgruppen Halberstadt, Halle-Saalekreis, Leuna-Merseburg und Magdeburg.

Am Freitag begann es mit den Staffelwettkämpfen in der Schwimmoper. Insgesamt konnten am Freitagvormittag bereits die Grundsteine für vier Mannschaftsmedaillen gelegt werden. Die Hallenser Jungs der Altersklasse 17/18 befanden sich nach den Schwimmwettkämpfen auf einem Bronzerang. Die Magdeburgerinnen derselben Altersklasse, sowie die "ersten" Damen und Herren aus Halle-Saalekreis lagen am Vormittag klar auf Goldkurs. Vor allem die Damenmannschaft setzte vor den Weltmeisterschaften ein deutliches Zeichen. In der Besetzung Stephanie Kasperski, Julia Schatz, Franziska Streit und Aline Hundt schwammen sie in einer Fabelzeit von 2:06,46 Minuten einen neuen Weltrekord in der 4 x 50 m Rettungsstaffel!

Doch leider währte die Freude bei den Damen nur kurz, denn am Nachmittag standen die HLW-Wettbewerbe an. Ein kleiner Fehler darin bedeutete für die Damen aus der Saalestadt 200 Strafpunkte und lediglich den Silberrang in der Mehrkampfwertung. Besser machten es die verbleibenden Mannschaften aus Magdeburg und Halle. Alle Rettungssportler bestanden ihre Herz-Lungen-Wiederbelebung und sammelten so für ihre Teams die möglichen 800 Zusatzpunkte ein und bestätigten die Platzierungen vom Vormittag. Insgesamt wurden somit bereits zwei Gold-, sowie eine Silber- und eine Bronzemedaille erkämpft. Das Halberstädter Team der Altersklasse 17/18 weiblich belegte im starken Teilnehmerfeld einen hervorragenden 9. Platz. Die Magdeburger Jungenstaffel erreichte eine für sie gute Platzierung (Platz 25). Ebenfalls stark präsentierten sich die zweite Damenmannschaft der DLRG Halle-Saalekreis. Es wurde Rang 5 erreicht.

Im Mittagsblock starteten die Altersklassen 12 und 13/14 weiblich. Die Nachwuchssportlerinnen und Sportler zeigten allesamt einen beherzten Wettkampf und schwammen hervorragende Zeiten. Die Mädchen der Altersklasse 12, gestartet für die DLRG Leuna-Merseburg, belegten am Ende des Wettkampfes einen starken 10. Platz. Das Jungenteam aus Halberstadt derselben Altersklasse erreichte sogar einen hervorragenden 6. Rang und das obwohl zwei Mädchen in der Mannschaft gestartet sind. Die Halberstädter Rettungssportlerinnen der 13- bis 14-jährigen sicherten sich zudem einen guten Platz 19.

Im dritten und letzten Mannschaftsblock am Freitagnachmittag fielen die Entscheidungen in der Altersklasse 13/14 männlich sowie in den Jahrgängen der 15- und 16-jährigen. Für die AK 13/14 männlich hatten sich sogar zwei Halberstädter Teams qualifiziert. Die Staffel Halberstadt 1 ging nach bestandener Herz-Lungen-Wiederbelebung als großer Favorit ins Paderborner Becken und wurde dieser Rolle auch mehr als gerecht. Am Ende des Wettkampfes stand ein Deutscher Meistertitel mit sage und schreibe 333 Punkten Vorsprung fest. Das zweite Halberstädter Team belegte einen starken 12. Rang. Ärgerlich war das Ergebnis für die angehenden Hallenser Damen der Altersklasse 15/16. Nach einem harten Wettkampftag errangen sie einen undankbaren 4. Platz – mit 8 Punkten Rückstand auf Bronze. Das Magdeburger Jungenteam beziehungsweise Mixedteam, da nur ein Junge und 3 Mädchen gestartet waren, konnte sich über den 24. Platz freuen.

Samstag standen nun noch die Einzelwettbewerbe auf dem Programm. Dieses Mal begannen die jüngsten Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer mit dem Wettkampf. Sarah-Chantal Graf aus Leuna-Merseburg startete in der Altersklasse 12 weiblich und belegte einen für sie sehr guten 26. Platz. Die Jungen der AK 12, Jannis Himburg und Moritz Kerl, erreichten die Plätze 5 und 16. Ein Novum gelang den Jungen der nächst höheren Altersklasse. In der Reihenfolge Hans Edelmann, Carl-Anton Dalljo und Maximilian Müller wurden Gold, Silber und Bronze für Sachsen-Anhalt in der AK 13/14 erkämpft. Lara Köppner aus Magdeburg erreichte einen beachtlichen 27. Platz. In der Altersklasse der 15- und 16-jährigen starteten Janine Wittek und Anna-Sophia Kroll, sowie Joshua Perling. Allesamt trainieren bei der DLRG Halle-Saalekreis. Die Hallenserinnen Wittek und Kroll belegten den 4. und 10. Platz ihrer Altersklasse. Joshua Perling war bereits vor dem Wettkampfstart großer Favorit auf den Titel "Deutscher Meister". Von Druck war jedoch nichts zu spüren. Souverän sicherte er sich den Sieg.

Im zweiten Block des Tages standen die Entscheidungen der 17- bis 18-jährigen sowie die offene Altersklasse aus. Die Rettungssportlerinnen Alina Riehm, Nadine Stache und Annekathrin Hedler, alle DLRG Magdeburg, belegten die Mittelfeldplätze 6, 9 und 17. Chantal Maak aus Halberstadt erschwamm sich den 16. Rang. Bei den angehenden Männern der Altersklasse vertrat Maximilian Kühne den Landesverband Sachsen-Anhalt. Nach herausragenden Resultaten in den Einzeldisziplinen gewann er die Bronzemedaille im Mehrkampf. Zuletzt stand die offene Wertung noch aus. Die Damen und Herren der DLRG Halle-Saalekreis gewannen in den Einzeldisziplinen insgesamt 5 Gold-, 8 Silber- und 8 Bronzemedaillen. Die beste Mehrkampfplatzierung der Damen erreichte Anke Palm mit einem 2. Rang. Zudem schwamm sie in der 100 m Kombinierten Rettungsübung in 01:15,11 Minuten einen neuen Deutschen Rekord. Die weiteren Platzierungen sahen wie folgt aus: Aline Hundt 8., Franziska Streit 14., Lisa-Marie Kaiser 15. und Maxi Zander Platz 16. Stephanie Kasperski erreichte aufgrund zweier Disqualifikationen lediglich den 30. Rang. Ohne die Strafen wäre ein weiterer Deutscher Meistertitel möglich gewesen. Bei den Herren stellte sich im Mehrkampf ein kurioses Bild dar. Den Titel "Deutscher Meister" sicherte sich Adrian Flügel, Dritter wurde Christoph Ertel. Die Plätze 5 und 7 erkämpften sich Christian Ertel und Danny Wieck. Kurios daher, da die Plätze 2, 4 und 6 jeweils durch Sportler des Landesverbandes Westfalen belegt wurden. Nicht zu vergessen Freigewässer-Nationalmannschaftsmitglied Daniel Gätzschmann; über das Nachrückeverfahren erst qualifiziert, schwamm hervorragende Zeiten und schob sich bis auf Platz 15 im Teilnehmerfeld vor.

In der Gesamtheit aller Ergebnisse, sowie durch die insgesamt 13 gesammelten Medaillen im Mehrkampf, standen die Sportler der DLRG Sachsen-Anhalt auf einem beeindruckenden Silberrang in der Wertung der Landesverbände. Die DLRG Halle-Saalekreis belegte zudem in der Clubwertung den dritten Rang.

Nach zwei sehr anstrengenden, aber auch überaus schönen Wettkampftagen ist die Meisterschaft nun leider wieder vorüber. Die Athleten werden nun das Training wieder aufnehmen, um im kommenden Jahr ähnlich erfolgreich abzuschneiden. Den Sportlerinnen und Sportlern der Weltmeisterschaften wünschen wir auf diesem Weg viel Glück und größtmögliche Erfolge.

verfasst von Christian Oesterwind

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