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Vereinsweltmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Viareggio/Italien vom 19.-27.09.2004

2 Teams aus Sachsen-Anhalt sind dabei:

DLRG Halle-Saalkreis

Erfolge bisher:

23. Platz in der Teamwertung 1998 in Auckland / Neuseeland

2. Platz in der Teamwertung 2000 in Sydney / Australien
(Platz 1 in der Wertung um die Joseph Schmitz Trophy)

3. Platz in der Teamwertung 2002 in Daytona / USA

DLRG Magdeburg

erste WM-Teilnahme

Kasper macht großen Spaß

[25.09.2004]

Rettungsschwimmen:
Tolle WM für Halle

Livorno/Viareggio/MZ. Beim wie stets superleckeren abendlichen Pasta-Essen im Teamhotel „Belvedere" in Viareggio verkündete Trainer Holger Friedrich die freudige Nachricht: „Nach der inoffiziellen Punkte-Endabrechnung sieht es so aus, dass wir die Josef-Schmitz-Trophy für das weltbeste Rettungsschwimmer-Team bei den Hallen-Wettbewerben mit nach Halle nehmen können."„Nein, wir müssen die Trophäe mit nach Hause nehmen", korrigierte schelmisch Trainerkollege Volker Seifert in Anspielung auf die arg verbeulte Form des silbernen Pokals, der es in der Kategorie „hässlichste Salatschüssel der Welt" locker mit dem Davis-Cup im Tennis aufnehmen kann. Fakt ist: Am dritten und letzten Tag der Hallen-Wettbewerbe im „Olympia-Schwimmbad" von Livorno im Rahmen der Rettungsschwimm-Weltmeisterschaften konnten die Sportler von der DLRG Halle-Saalkreis ihren knappen Vorsprung vor dem südafrikanischen Team von „Durban Surf" sowie Titelverteidiger Maroochydore aus Australien verteidigen. Ausschlaggebend dafür war, dass die Saalestädter in allen restlichen Disziplinen fast durchgängig punkteten und sogar noch zwei „nicht eingeplante" Medaillen-Coups landeten.

Für die größte Sensation sorgte zweifellos die erst 17-jährige Stephanie Kasperski in der Kombinierten Rettungsübung über 100 Meter. Die Sportschülerin mit dem Spitznamen „Kasper", die erst im vorigen Jahr aus der Gruppe von Schwimm-Trainerin Carmela Ertel zu den Rettern gewechselt war, bereitete ihren Teamgefährten großen Spaß, als sie in neuer deutscher Rekordzeit von 1:18,22 Minuten hinter Abonnements-Weltmeisterin Jenny Parry (Maroochydore) auf einem nicht für möglich gehaltenen zweiten Rang landete. „Unglaublich. Obwohl ,Kasper’ ihren ursprünglich angedachten Saison-Höhepunkt bereits vor anderthalb Monaten bei den Junioren-Europameisterschaften hatte, hat sie ihre Bestzeit hier noch einmal um ganze zwei Sekunden verbessert", jubelte Trainer Friedrich. Ebenfalls eine positive Überraschung stellte der Silberrang der halleschen Herren-Gurtretterstaffel dar. Letztlich fehlten Ernesto Garz, Martin Bürger, Lutz Heimann und Hagen Leditschke hinter Überraschungssieger „Bulli Surf Life" aus Australien sogar nur elf Hundertstelsekunden zu Gold. Gleichfalls Silber gewann Halles Gurtretterstaffel der Damen mit Katharina Stephan, Konstanze Erbe, Stephanie Kasperski und Anke Wieland. Die Mädels gewannen damit in den drei Staffelkonkurrenzen einen kompletten Medaillensatz. Die Mini-Hoffnung der Puppenstaffel der halleschen Herren auf eine Rücknahme der gegen sie ausgesprochenen Disqualifikation wegen „unsauberen Wechsels" erfüllte sich nach mehrstündiger Jury-Beratung leider nicht. „Wenn von 79 gestarteten Teams ganze 38 aus dem Rennen genommen werden, muss man allerdings die unlängst vorgenommene Regeländerung in Zweifel ziehen", meinte Lutz Heimann, der mit Hagen Leditschke, Martin Bürger und Christian Ritter in 1:14,69 Minuten eigentlich die schnellste Zeit erzielt hatte. 

Von Andreas Löffler

Video hilft Halles Quartett

[24.09.2004]

WM im Rettungsschwimmen:
Staffeln erfolgreich - Siegesserie von Altmeister Heimann

Livorno/MZ Zwei Staffel-Coups der Damen und die nicht abreißen wollende Siegesserie von Altmeister Lutz Heimann bildeten die Eckpfeiler für den erfolgreichen Auftakt der Rettungsschwimmer von der DLRG Halle-Saalkreis bei den Vereins-Weltmeisterschaften in Italien. Nach acht ausgetragenen Disziplinen bei den Schwimmhallen-Wettbewerben in Livorno haben die Saalestädter bereits viermal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze auf ihrem Konto. 

"Eine wahre Zitterpartie ging dabei dem nahezu sensationellen Titelgewinn der weiblichen 4 x 25-Meter-Puppenstaffel aus Halle voraus. Konstanze Erbe, Stephanie Kasperski, Andrea Halle und Anke Wieland hatten mit von ihnen zuvor nie erreichten 1:32,58 Minuten die mit Abstand schnellste Zeit erzielt, waren jedoch wegen eines angeblichen Wechselfehlers disqualifiziert worden. Ein direkt am Beckenrand vorgenommener Einspruch von Halles Trainer Holger Friedrich hatte Erfolg. „Ich konnte per Video beweisen, dass alles korrekt war bei unserem großartigen Erfolg", sagte Friedrich. Ebenfalls überraschend kam Bronze für Halles 4 x 50-Meter-Hindernis-Staffel mit Kasperski, Erbe, Wieland und Katharina Stephan.

Der 28-jährige Lutz Heimann gewann wie schon bei den Nationalmannschafts-Wettbewerben auf seiner Lieblingsstrecke 200 Meter Super Life Saver, einer Art Königsdisziplin im Rettungsschwimmen. Seit der Einführung dieser Strecke 1999 hat der Student der Pflege- und Gesundheitswissenschaften, der für die WM seine Abschlussprüfungen verschieben durfte, kein großes Rennen mehr verloren.

Als frisch gebackener Weltrekordler über 100 Meter Retten mit Gurtretter war Heimann auch dort nicht zu bezwingen; über 200 Meter Hindernis konnte er sich sogar den Luxus leisten, die erste Hälfte des Rennens „nur mit der Spitze mitzugehen", um im Endspurt sowohl seinem australischen Dauerrivalen Stephen Short vom Vereins-Weltmeister Maroochydore als auch dem Franzosen Guillem Riand unwiderstehlich davonzuziehen. Bronze gab es für Heimann zudem über 50 Meter Retten einer Puppe.

Hallenser wollen unter beste Sechs

[22.09.2004]

Rettungsschwimmen: Großer Andrang bei WM

Viareggio/MZ. Mit Air Berlin-Flug Nummer 8986 brachen die Rettungsschwimmer der DLRG Halle-Saalkreis zu ihrer mittlerweile vierten Teilnahme an einer Vereins-WM auf. Nach der Ankunft auf dem Flughafen Mailand-Bergamo ging es mit zwei Kleinbussen direkt in das Hotel „Belvedere" im italienischen Küstenort Viareggio, welcher zusammen mit Livorno Schauplatz der Titelkämpfe ist.

Nach dem zweiten Gesamtrang im Jahr 2000 in Sydney und Bronze in der Abschlusswertung 2002 in Florida peilen die Saalestädter erneut den Sprung unter die weltbesten Vereinsteams an. „Platz sechs oder besser wäre ein Erfolg, ein abermaliger Medaillenrang fantastisch", umreißt Trainer Holger Friedrich die eigenen Ambitionen. „Allerdings sind wir diesmal mit einer ganzen Reihe sehr junger und international noch wenig erfahrener Athleten am Start, so dass abzuwarten bleibt, wie sie sich in einen Wettkampf solcher Größenordnung hineinfinden", so Friedrich. Immerhin nehmen 187 Teams teil.

Angeführt wird das hallesche Aufgebot von den Auswahlkadern Lutz Heimann und Anke Wieland, die mit bis zu fünf bzw. vier Einzelstarts pro Wettkampftag auch das größte Pensum absolvieren. Heimann schwamm schon gemeinsam mit Martin Bürger und Hagen Leditschke in der deutschen Auswahl bei den Freiwasser-Konkurrenzen und holte zum Abschluss in zwei Staffeln jeweils WM-Silber.

Von Andreas Löffler

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