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Nochmals 3 Medaillen am letzten Wettkampftag der EM im Rettungsschwimmen

[Samstag, 24. September 2011]

Mit dem Gewinn von je einmal Gold, Silber und Bronze am letzten Tag der EM in Alicante erhöht das DLRG-Team ihr Medaillenkonto auf insgesamt 11 Medaillen, davon 4 Goldene. Die Freigewässerwettbewerbe verliefen somit für die Retter aus Sachsen-Anhalt sehr erfolgreich - fast besser als erwartet.

Besonders stark waren einmal mehr die Frauen um Julia Schatz und Stephanie Kasperski. Während Schatz in einem eindrucksvollen Rennen beim Rettungstriathlon Gold gewann, sorgten die halleschen Frauen um Kasperski in einem Herzschlagfinale nach bereits 3 x Staffelgold nunmehr in der Taplinstaffel für eine Silbermedaille mit goldenem Glanz. Im Finale Oceanwoman - der Königsdisziplin der Frauen bzw. dem sogenannten Rettungstriathlon werden alle Freigewässerdisziplinen in einem Rennen vereint, wodurch der Wettkampf besonders anspruchsvoll ist. Besondere Brisanz erhält der Triathlon dadurch, dass die 3 Teildisziplinen ( Swim, Board, Ski ) vor jedem Rennen neu ausgelost werden. Die Renntaktik unterscheidet sich somit von Wettkampf zu Wettkampf. Julia Schatz löste diese Herausforderung meisterlich, ihre Taktik ging voll auf, am Ende überquerte sie die Ziellinie als neue Europameisterin. Bei der abschließenden Taplinstaffel - auch hier gilt die ausgeloste Reihenfolge der Teildisziplinen;  jedoch wird jede Teildisziplin von einem anderen Staffelteilnehmer absolviert - lagen die halleschen Frauen lange auf dem undankbaren vierten Platz. Doch Kasperski spielte kurz vor dem letzten Wechsel ihre ganze Erfahrung aus. Im Gegensatz zu den Mitkonkurrenten stieg sie nicht zu zeitig vom Board ab und blieb so lange wie möglich in der Welle, wodurch sie dann die entscheidenden Zentimeter gut machte. Sie wechselte als Zweite auf Julia Barby, die dann diese Platzierung bis ins Ziel sicherte. Die Magdeburger Mannschaft wurde in diese Finale 14.

Für die erste und einzige Medaille bei den Männern sorgte Adrian Flügel. Im Sprintwettbewerb Beach Flags steigerte er sich von Runde zu Runde, lief sich nahezu in einen Rausch und gewann etwas überraschend die Bronzemedaille. Beim Oceanman - der Königsdisziplin der Männer - konnte vor allem Daniel Gätzschmann seine vielseitigen Qualitäten unter Beweis stellen. Am Ende reichte es zu einem sehr guten 8. Platz. In der Taplinstaffel kämpften die Männer lange um eine Medaille mit, leider blieb sie ihnen auch in diesem Rennen verwehrt - der 6. Platz war dennoch eine gute Platzierung.

In der Gesamtteamwertung verfehlte die DLRG Halle-Saalekreis den angestrebten Podestplatz. Mit insgesamt 392,5 Punkte wurde es am Ende Platz 4 hinter dem italienischen Team von Rane Rosse ( 502,5 Punkte ) und den beiden spanischen Mannschaften Alcarreno ( 500 Punkte ) und Real Club Tenerife ( 482 Punkte ). Die fehlenden Punkte vor allem vom ersten und zweiten Wettkampftag konnten nicht mehr aufgeholt werden. Zumindest konnte der zwischenzeitlich drohende Abrutsch auf Platz 5 abgewendet und das immer stärker werdende britische Team aus Portreath ( 346 Punkte ) auf Distanz gehalten werden. Die Magdeburger erreichten mit 42 Punkten Platz 27 von 62 Mannschaften aus ganz Europa.

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Erfolgreicher Freigewässertag für DLRG Team bei der EM

[Freitag, 23. September 2011]

Der erste Freigewässertag bei der Europameisterschaft in Alicante war für die Rettungsschwimmer der DLRG Sachsen-Anhalt zwar sehr lang und kräftezehrend, aber mit insgesamt 4 Medaillen auch der bisher erfolgreichste.

10 Disziplinen standen an. Mit einer großen Energieleistung gelang es den Hallensern in allen 10 Endläufen vertreten zu sein. Überragend war dabei der Sieg in der Gurtretterstaffel. Anke Palm als Starterin schwamm bärenstark und schlug knapp hinter den Führenden als dritte an der Boje an. Stephanie Kasperski schwamm mit Gurtretter und Flossen bis zur Boje, klinkte Palm in den Gurtretter ein und schwamm zum Strand zurück. Dabei konnte sie den knappen Rückstand leicht verkürzen. Julia Schatz und Julia Barby übernahmen Palm und schleppten sie im Sprint über die Ziellinie. Im Ziel schauten sie zur Seite und realisierten erst dann, dass sie noch auf den 1. Platz vorgelaufen waren. Die Freude kannte keine Grenzen und das dritte Staffelgold für die Damen war perfekt. In der Staffel mit Rettungsbrett erreichten Schatz und Kasperski hinter dem belgischen Team den zweiten Platz und holten somit wiederum eine Medaille für das Damenteam. Auch die Magdeburger Mannschaft konnte sich in beiden Staffeldisziplinen für das Finale qualifizieren. Sehr aussichtreich ging dabei das Duo Stache / Kleim ins Rennen. Jedoch reichte am Ende nicht die Kraft um bei der Medaillevergabe mitzukämpfen.

Den Hallenser Herren gelang in den Staffeln zwar kein Podestplatz, aber bei ihrem derzeitigen Leistungsvermögen war mehr als Platz 6 und 7 nicht drin und kann als großen Erfolg gewertet werden.    

In den Einzeldisziplinen lieferten vor allem Julia Schatz, Aline Hundt aber auch Palm, Kasperski und Gätzschmann Spitzenleistungen ab. Julia Schatz wurde im Rettungsbrettrennen und Aline Hundt im Rettungskajakrennen jeweils Dritte. Kasperski wurde Sechste beim Rettungsbrett; jeweils Platz 8 erreichten Palm ( Surf Race ) und Gätzschmann ( Board Race ).

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Retter von der Saale erkämpfen kompletten Medaillensatz

[Donnerstag, 22. September 2011]

Nach der Goldmedaille vom Vortag konnten die Rettungsschwimmer der DLRG Halle-Saalekreis bei der EM in Spanien drei weitere Medaillen erringen.

Überragend dabei war der Titel in der Gurtretterstaffel. Nur als sechstplatzierte Staffel qualifiziert, wuchsen die Damen im Finale über sich hinaus und schlugen in 1:46,0 als Erste an. Startschwimmerin Anke Palm hielt auf den ersten 50 Metern Kontakt zu den starken Italienerinnen und Spanierinnen, Julia Barby versuchte auf der Flossendistanz den Abstand zur Konkurrenz zu verkürzen, Stephanie Kasperski schloss schließlich auf dem dritten Teilstück auf, übergab den Gurtretter an Aline Hundt, die wiederum mit Kasperski im Schlepptau die Staffel zum Sieg führte. Besonders erfreulich war auch noch die Finalteilnahme der Magdeburger Staffel, welche mit dem 12. Platz wieder ein paar Punkte für die Teamwertung sammelte.

Aline Hundt gewann zudem nach toller Steigerung zum Vorlauf die Silbermedaille in ihrer Schokoladendisziplin 100 Meter Retten mit Flossen. Auch Allrounderin Stephanie Kasperski konnte nach den guten Platzierungen vom Vortag nun endlich mit Platz 3 im Retten mit Gurtretter ihre erste Einzelmedaille bei der diesjährigen EM erringen. Es hätte durchaus noch eine Silbermedaille mehr sein können, denn Anke Palm schlug bei der 100 Meter Kombirettung als Zweite an, wurde jedoch wegen leicht unsauberem Schleppen disqualifiziert.

Franziska Streit und Julia Barby überzeugten ebenfalls beim 100 Meter Retten mit Flossen, neben Hundt standen sie im Finale und punkteten so mächtig für das Team. Streit konnte somit ihren Aufwind nach der kürzlich erfolgreichen Junioren EM - Teilnahme weiterführen. Julia Kleim aus Magdeburg qualifizierte sich des Weiteren für das Finale Retten mit Gurtretter.

Bei den Männern konnte vor allem Adrian Flügel überzeugen. Beim Retten mit Flossen stand er im Finale und schwamm in 53 Sekunden ein beherztes Rennen. Auch mit seinen Staffelkollegen Gätzschmann, Laue und Kühne kämpfte er im Finale der Gurtretterstaffel um wichtige Teampunkte. Bei der Kombirettung wurde er jedoch leider disqualifiziert, sodass im die Chance auf eine Medaille verwehrt blieb.

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Schwieriger Start bei Rettungsschwimmer-EM in Alicante (Spanien)

[Mittwoch, 21. September 2011]

Hallenser DLRG-Frauen holen EM-Gold

Ein bisschen holprig und sehr nervös sind die Rettungsschwimmer aus Sachsen-Anhalt bei der Europameisterschaft in Alicante (Spanien) gestartet. Wurden die Hallenser noch im Vorfeld bei mindestens 4 der ersten 9 Disziplinen als Medaillenaspiranten gehandelt, so konnten sie von den angestrebten 4 Medaillen „nur“ eine erringen. Diese jedoch glänzte golden und machte die Patzer und das Pech auf den anderen Disziplinen ein wenig vergessen.

In der 4 mal 25 Meter Rettungsstaffel wurden Franziska Streit, Stephanie Kasperski, Julia Schatz und Anke Palm in souveräner Manier mit starker Staffelzeit knapp über dem Weltrekord in 1:26,2 Europameister. Es war auch ein bisschen Wiedergutmachung für den verpatzten Auftritt bei der letztjährigen WM, bei der die Medaille durch schlechte Staffelwechsel verspielt wurde. Die Magdeburger Staffel konnte sich auch für das Finale qualifizieren und belegte am Ende Platz 11.

Eine Schlüsselrolle bei den Damen hatte einmal mehr Stephanie Kasperski. Sie qualifizierte sich bei beiden Einzelstarts und auch zweimal mit ihren Staffelkolleginnen für alle 4 möglichen Finales. Damit sammelte sie für das Team sehr kostbare Wertungspunkte. Doch kosteten die 4 Auftritte auch sehr viel Kraft. Leider blieb dabei mit Platz 4 bei 200 m Superlifesaver und Platz 6 beim 50 m Rettungssprint die erhoffte Einzelmedaille aus. Auch Anke Palm (50 Rettungssprint) und Julia Schatz (200 Superlifesaver) waren je einmal im Finale vertreten und konnten - wenn auch hier mit besseren Platzierungen geliebäugelt wurde - zumindest wertvolle Teampunkte sichern. Von den Magdeburger Sportlerinnen konnte sich keiner für ein Einzelfinale qualifizieren.

Bei den Männern steht lediglich in der Rettungsstaffel eine Finalteilnahme zu Buche. Die anderen Auftritte waren geprägt von hoher Nervosität und sogar etwas Unvermögen. Vor allem bei der Staffel mit Rettungsleine verpassten Matthias Meng und Adrian Flügel als eine der Favoriten auf den Titel klar das Finale. Auch in den Einzeldisziplinen gingen die Männer leer aus. Daniel Gätzschmann und Adrian Flügel konnten leider ihr Leistungsvermögen nicht ganz abrufen und schrammten in ihren Disziplinen jeweils knapp um einen Platz am Finale vorbei.

Noch sind die Hallenser mit Platz vier in der Gesamtzwischenwertung auf Schlagdistanz. Es bleibt zu hoffen, dass die Patzer und die Nervosität bei den kommenden Wettkampftagen abgelegt werden kann. Der ersehnte Podestplatz in der Teamwertung rückt sonst in weite Ferne.

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