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DLRG Sachsen-Anhalt gewinnt den Deutschlandpokal

Aline Hundt sagt Adieu

Beim Saisonausklang der Rettungsschwimmer waren die erfolgreichen Sportler der DLRG Sachsen-Anhalt noch mal hart gefordert.

In Warendorf traten Auswahlmannschaften aus allen Bundesländern Deutschlands und aus 13 Nationen aus aller Welt zum 22. Internationalen Deutschlandpokal an, um die beste Nation und das beste Bundesland im rettungssportlichen Mehrkampf zu ermitteln.

Für eine Rettungssportlerin der DLRG war der Deutschlandpokal dabei ein ganz besonderer Wettkampf. Nach den erfolgreichen World Games 2013 sowie einer langen und überragenden Karriere bei der DLRG, stieg Aline Hundt von der DLRG Halle-Saalekreis zum letzten Mal ins Wasser. "Ich wollte mich natürlich noch mal von meiner besten Seite zeigen und alles für die Nationalmannschaft und für meinen Heimatverband Sachsen-Anhalt geben."

Das ist ihr durchaus gelungen. Mit je einer Gold- und einer Silbermedaille sowie zwei Bronzemedaillen und drei vierten Plätzen war der Abschied sehr versöhnlich. Leider fehlten ihr beim 100 Meter Retten mit Gurtretter gerade mal zwei Hundertstelsekunden zur Silbermedaille und vierzehn Hundertstel zu Gold. "Mit meinen ereichten Zeiten bin ich sehr zufrieden. Schade, dass es in den beiden Flossendisziplinen nicht für eine Medaille gereicht hat", meinte Hundt nach ihrer Paradedisziplin 100 Retten mit Flossen, bei der sie ebenso als Vierte äußerst knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt war. "Ich denke, es ist für Aline genau der richtige Zeitpunkt zurückzutreten. Denn nun hat sich auch bei den Damen die Regelwerksänderung bemerkbar gemacht und sich das Schleppen auf Bauchlage durchgesetzt. Das Puppenschleppen wird sich in Zukunft weiter verändern. Aline hätte ihre Technik umstellen müssen. Das wäre nicht so einfach und die Erfolgsaussichten wären ungewiss", meinte Landestrainer Holger Friedrich noch vor dem Rennen. Seine Vermutung wurde dann bereits im Flossenrennen bestätigt. Denn Pamela Hendry aus Australien unterbot in neuer Schlepptechnik den Weltrekord über 100 Meter Retten mit Flossen um 6,6 Zehntelsekunden. "Immerhin hatte ich die Ehre mit Pamela im gleichen Lauf starten zu können und war so unmittelbar dabei", meinte Hundt mit einem Lächeln.

Auch die anderen DLRG-Sportler aus Sachsen-Anhalt hatten am Ende des Wettkampfs ein Lachen im Gesicht. Denn sie gewannen die Bundesländerwertung knapp vor dem Dauerrivalen aus dem Landesverband Westfalen. Neben Aline Hundt hatten bei den Damen Stefanie Kasperski, Julia Schatz, Anke Palm. Julia Barby, Jessica Luster, Jessica Grote und Lisa-Marie Kaiser großen Anteil am Sieg. Vor allem Stefanie Kasperski, die von den deutschen Damen den besten Mehrkampf zeigte sowie die 17-jährige Jessica Grote, die fast in jeder Disziplin über sich hinauswuchs und am Ende sechstbeste Deutsche wurde, stachen aus der Mannschaft heraus.

Bei den Herren waren für Sachsen-Anhalt Philiep Gacon, Joshua Perling, Maximilian Kühne, Rik op het Veld, Sebastian Hofmann sowie Adrian Flügel am Start. Ähnlich wie Grote bot Joshua Perling als Junior eine überragende Leistung und wurde im Teilnehmerfeld siebtbester Deutscher. Adrian Flügel war einmal mehr der deutsche Star des Rettungsschwimmens. Mit 5 Gold-, 3 Silber- und einer Bronzemedaille war er neben Steven Kent aus Neuseeland der erfolgreichste Athlet des diesjährigen Deutschlandpokals. In der Mehrkampfwertung errang er hinter Kent Platz 2 und zeigte damit, dass er sich im letzten Jahr auch zu einem hervorragenden Mehrkampfsportler entwickelt hat. "Ich bin überglücklich, dass am Ende einer schwierigen Saison der Wettkampf für mich so gut gelaufen ist", sagte ein ausgepowerter Flügel. Trotz seiner überragenden Leistungen hat es in der Nationenwertung nicht ganz für die Titelverteidigung gereicht. Deutschland wird knapp hinter Australien und vor Italien Zweiter. 

Alle Ergebnisse sind auf den DLRG-Internetseiten zum Deutschlandpokal unter http://k.dlrg.de/dp_2013 gelistet.

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