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Deutsche Meisterschaften 2007 in Duisburg

DLRG Sachsen-Anhalt verteidigt Platz 2 in der Länderwertung
Halberstadt bestes Team aus Sachsen-Anhalt

Duisburg. Ende September fuhren 66 Sportler und 9 Betreuer der DLRG Sachsen-Anhalt zu den 35. Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen nach Duisburg. Von den Insgesamt 1400 teilnehmenden SportlerInnen die in Einzel- und Mannschaftswettbewerben starteten, wurde Geschick im Umgang mit Rettungsmitteln gepaart mit Schnelligkeit abverlangt. Dabei gilt es in den Einzelwettbewerben Hindernisse zu untertauchen sowie mit und ohne Flossen zu schwimmen und je nach Disziplin noch ein Lebendgewicht imitierende Puppe aufzunehmen und abzuschleppen. Da die Wettkämpfe realitätsnah sind, geht auch die Herz-Lungen Wiederbelebung an einem menschenähnlichen Dummy in die Punktwertung ein.

Bei den Mannschaftswettbewerben die am Samstag stattfanden, mussten zu erst die jüngsten Sportler ihr Können zeigen. Die von Gerd Mainz trainierten Sportlerinnen der AK12 aus Halberstadt gewannen dabei die erste Medaille der Sachsen-Anhalter. Auf den Strecken 4x 25m Hindernisschwimmen,  Kleine Rettungsstaffel, Gurtretterstaffel sowie Rückenlagebeine belegten sie den 3.Platz. In der AK 13/14 w lag Glück und Pech sehr eng zusammen. Die Jungen aus Halberstadt wurden wegen eines Fehlers in der Puppenstaffel mit 200 Strafpunkten belegt und rutschten somit vom 4.Platz auf den 11.Platz zurück. Die Halberstädter Mädchen dagegen profitierten von den Strafpunkten vor ihr liegender Mannschaften und rutschten völlig überraschend auf einen Bronzeplatz vor.

In der AK 17/18 männlich entgingen die Magdeburger knapp einer Katastrophe. Als Titelverteidiger und haushoher Favorit ins Rennen gegangen kassierten sie 400 Strafpunkte und liefen Gefahr, ohne Medaille zu bleiben. Jedoch nach einen Protest von Landestrainer Holger Friedrich stellte sich heraus, dass 200 Strafpunkte zu unrecht vergeben wurden. So gewannen die Magdeburger mit hauchdünnen Vorsprung von 0,4 Punkten doch noch den Deutschen Meistertitel. Die Mädels der 17/18 weiblich aus Halle erreichten einen für sie nicht unbedingt zu erwartenden 3. Platz. Die Damenmannschaft der Hallenser machte es sogar noch besser und belegte am Ende des Mehrkampfes einen sehr guten 2. Platz.

Für den Sonntag hatten sich ebenfalls zahlreiche SportlerInnen aus Sachsen-Anhalt für die Einzelwettbewerbe qualifiziert. In der AK 12m und 12w hatten die Halberstädter drei heiße Eisen im Feuer. Bei den Mädchen stand schnell fest, dass Johanna Friedrich auch diese Jahr keiner schlagen kann. Sie wurde souverän  Deutsche Meisterin 2007. Die ein Jahr jüngere Juliane Stankus überzeugte mit ihrer außergewöhnlichen schnellen Flossentechnik. Insgesamt hat Juliane am Ende eine nicht erwarteten 5. Platz belegt und den Anspruch im nächsten Jahr ebenfalls in der AK 12 startend in die Fußstapfen von Johanna zu steigen. An Spannung kaum zu überbieten verliefen die Rennen in der AK 12m. Dort lieferte sich Christian Reinhardt ein Kopf an Kopf rennen mit einem Sportler aus Westfalen. Mit 2 Punkten Vorsprung ging für Christian der Traum eines Titels als Deutscher Meister in Erfüllung. Überglücklich zeigten sich seine mitgereisten Eltern und Trainer Gido Maak über Christians Erfolg. Dana Pareigis aus Halle in der AK 15/16w startend konnte sich über den Vizemeistertitel freuen. In den oberen Altersklassen gingen die Sportler aus Sachsen-Anhalt in diesem Jahr leer aus. Die besten Platzierungen erreichten Stephanie Kasperski (Damen) und Tobias Lipinski (17/18 m) jeweils mit Platz 4.

Erstmalig wurde in diesem Jahr eine Clubwertung der besten Vereine erstellt. Von insgesamt 142 Vereine belegte die Mannschaft aus Halberstadt in dieser Wertung einen nicht erwarteten 5. Platz, vor den Mannschaften aus Halle-Saalkreis (Platz 8) und Magdeburg (Platz 11). Die Erfolge dieser Vereine flossen in die Landesverbandswertung ein. Das Bundesland Sachsen-Anhalt kam wie im letzten Jahr auf den zweiten Gesamtplatz.

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