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Beckum, 14.06.2008: Rettungssportler aus Sachsen-Anhalt bärenstark

Bei der diesjährig einzigen Nivea-Trophy - der Bundesliga der Rettungsschwimmer - nutzten über 200 Aktive aus 30 DLRG-Teams die letzte Gelegenheit, sich auf das kommende Großereignis, die Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Berlin und Warnemünde einzustimmen. Wenig Sonne, dafür Gewitterschauer, Windböen und Regen - beim klimatischen Wechselbad am Tuttenbrocksee in Beckum mussten sich die Athleten noch einmal auf alle Eventualitäten des Wetters einstellen. Die Mannschaften aus Sachsen-Anhalt steckten zwar noch voll in der WM-Vorbereitung, doch neben den Berlinern prägten die Mannschaften aus Halle-Saalekreis, Magdeburg und Halberstadt den Wettkampf.

Was die Gesamtwertung betrifft war schon nach den ersten Entscheidungen klar, dass es ein Dreikampf zwischen Halle-Saalekreis, Berlin und Magdeburg geben wird. Die Hallenser übernahmen nach den ersten beiden Disziplinen knapp die Führung, denn die Damen aus Halle-Saalekreis punkteten hier gewaltig. Während Aline Hundt das Beach Flags Rennen gewann, siegte Katharina Stephan vor Vereinskameradin Jessica Luster im Surf Race. Anke Palm aus Magdeburg komplettierte als Dritte die Übermacht der Sachsen-Anhalter. Bei den Männern erreichten die Magdeburger Tobias Lipinski im Beach Flags sowie Fabian Henning im Surf Race die Silbermedaille. Die Hallenser Männer kamen zwar nicht auf die Medaillenränge, doch Axel Gelleschus im Beach Flags und Danny Scheibel im Surf Race holten wichtige kleine Punkte.

In den Folgedisziplinen gaben die Hallenser diese Führung zwar nicht mehr ab, doch der Vorsprung war bis zum Schluss so minimal, dass die Mannschaft sich darauf nicht verlassen konnte, ob es am Ende auch wirklich für den wiederholten Gesamtsieg reichen würde. Während der Sieg von Aline Hundt im Ski Race und der zweite Platz im Bord Race denkbar waren, sorgte Daniel Gätzschmann bei den Männern für so manche Überraschung und wehrte quasi fast im Alleingang die drohende Übermacht der Berliner Männer ab. Mit einem starken Finish gewann er im Bord Race und wurde Vierter beim Ski Race. Beim prestigeträchtigen Oceanman gewann er hinter den Berlinern Tobias Knoll und Sören Borch die Bronzemedaille. Im Oceanwoman-Finale setzte sich wiederum Aline Hundt durch, sie war damit die erfolgreichste Rettungssportlerin des Wochenendes. Denn auch mit ihren Vereinskameradinnen Stephanie Kasperski, Julia Barby, Jessica Luster und Katharina Stephan gewann sie alle 3 Staffelentscheidungen.

Die halleschen Männer konnten in den Staffeln die Berliner zwar nicht besiegen, hielten aber gut dagegen und erreichten mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen die nötigen Punkte, um damit seit Bestehen der Nivea-Trophy im Jahr 2000 weiterhin ununterbrochen der Bundesliga-Champion zu sein.

Die DLRG Magdeburg und Halberstadt konnten sich bei den Staffeln auch sehr gut in Szene setzen, die Magdeburger erreichten 5 mal Staffelsilber und die Halberstädter Frauen holten in jedem Staffelfinale wichtige Punkte für die Gesamtwertung.

Gesamtwertung:

1. DLRG Halle-Saalekreis 275 Punkte
2. DLRG Berlin-Lichtenberg 267 Punkte
3. DLRG Magdeburg 225 Punkte

11. DLRG Halberstadt 58 Punkte

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