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Mit Hammer und Nagel in sechs Metern Tiefe

[Dienstag, 27. September 2011]

Schon traditionell kommen Taucher und Bootsführer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in das Arendseer Strandbad, um ein Tauchlager durchzuführen.

50 Teilnehmer absolvierten am vergangenen Wochenende zahlreiche Übungen und simulierten so verschiedenste Einsätze. Unter anderem musste in sechs Metern Tiefe gehämmert werden.

Arendsee. „Wir kommen sehr gerne nach Arendsee, denn wir finden hier immer optimale Bedingungen für unsere Tauchlager vor“, erklärte Jörg Lehmann. Er ist Tauchreferent des Landes Sachsen-Anhalt und damit unter anderem auch für die Aus- und Weiterbildung von Berufstauchern verantwortlich. Am vergangenen Wochenende war er mit 50 Tauchern und Bootsführern der DLRG ins Arendseer Strandbad gekommen, um verschie denste Übungen mit ihnen zu absolvieren.

„Berufstaucher müssen jedes Jahr theoretische Tests und medizinische Untersuchungen absolvieren. Außerdem müssen sie 300 Minuten unter einsatzähnlichen Bedingungen im Wasser sein“, berichtete Lehmann. Und so mussten die Berufstaucher beispielsweise die Parallel- und Fächersuche üben. Dabei schwimmen sie eine bestimmte Strecke ab und bekommen bei jedem Durchgang einen Meter mehr Tauchleine. „So können sie ein Areal durchsuchen, ohne dass sie zweimal die gleiche Strecke schwimmen“, weiß Jörg Lehmann. Auch das Arbeiten unter Wasser wurde trainiert. In sechs Metern Tiefe musste gehämmert, gefeilt und genagelt werden. „Das ist natürlich sehr anstrengend für die Taucher. Unter diesen Bedingungen reicht eine Pressluftflasche mit 2400 Litern nur zirka 20 Minuten“, sagte der Tauchreferent.

Ein ganz besonderes Erlebnis für alle Beteiligten ist das Blindtauchen mit speziellen lichtundurchlässigen Taucher brillen. Dabei wird die Arbeit bei sogenannter Null-Sicht simuliert.

Einen besonderen Dank richtete Jörg Lehmann an Heiko Krug für die tolle Unterstützung.

Fabian Laaß

Quelle: Jeetze-Kurier Salzwedel

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