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Einsatzübung und DLRG Ausbildungslager Arendsee

[Freitag, 23. September 2016]

Alarm und Feuer auf der „Queen Arendsee“ - Taucher der DLRG eilen zum qualmenden Schiff

In rasantem Tempo rasen die Motorboote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Sonntagmorgen über den Arendsee: Die Taucher wurden vom Schiffskapitän der „Queen Arendsee“ Ralf Porath alarmiert: Der Ausflugsdampfer liegt ein paar hundert Meter vor der Seetribüne und qualmt. „Feuer und fünf verletzte hilflose Personen an Bord“, lautet die Lagebeschreibung.

Die DLRG Strömungsretter in ihren Neoprenanzügen gehen an Bord, sondieren die Lage und bringen die Verletzten in stabile Seitenlage. Dann werden sie mit Hilfe von speziellen Tragen in die beigelegten Boote bugsiert und an Land gebracht. Nach einer knappen Stunde gibt es Entwarnung: Alle gerettet, Lage unter Kontrolle.

Ablauf im Blick
Von der Tribüne aus haben DLRG-Tauchreferent Jörg Lehmann vom Landesverband und Einsatzleiter vor Ort Bert Brauer den Ablauf der Übung genau im Blick und unter Kontrolle. „Es hat alles reibungslos funktioniert, die Auswertung folgt“, so Lehmann.

Er hatte am Sonnabend noch selbst in voller Tauchausrüstung im Wasser Unterricht beim Geschicklichkeits- und Ortungstauchgang gegeben. „Am diesjährigen Tauchtrainingslager nehmen 80 Mitglieder aus acht Ortsgruppen des DLRG Landesverbandes teil“, informierte Lehmann.

Neu zu den Übungselementen sei in diesem Jahr die Strömungsrettung hinzu gekommen. „Wir trainieren, Menschen aus großen Höhen und aus der Strömung zu retten“, erklärte er. Was am Sonnabend noch im Abseilen von der Seetribüne bestand, musste am gestrigen Sonntag im Rettungseinsatz auf der „Queen“ erfolgen.

Retten, Ausrichten, Bergen
„Dabei ging es auch um das Zusammenspiel aller Kräfte, denn verletzte Personen müssen dann in Boote gebracht werden“, so Lehmann. Im Bereich Bootswesen ging es außerdem um das Retten, Aufrichten und Bergen eines Segelbootes.

Und dritter Übungsbestandteil war das Tauchen selbst. Dabei waren Suchoptionen an Sicherungsleinen zu absolvieren sowie Arbeiten unter Wasser in Form von Handhabung von hydraulischem Werkzeug wie Schere und Spreitzer zum Zerteilen von gereinigten Autowrackteilen. Beim Geschicklichkeitstraining musste vorm Durchtauchen einer Tonne die Ausrüstung abgelegt und anschließend wieder angelegt werden.

Aber nicht nur praktisch ging es am Wochenende zur Sache: Auftakt war am Freitagabend im Kindererholungszentrum ein theoretischer Unterrichtsteil. Sonnabendabend war das Wissen von Theorie und Praxis in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis zu stellen.

Tonnenschwere Gewichte
Und einen ganz praktischen Nutzeffekt hatte die Luftkurort Arendsee von dem Ganzen: Im Rahmen des Trainings holten die Teilnehmer mit Hilfe von Hebesäcken und ihren Booten die Bojen samt tonnenschweren Gewichten aus dem Wasser, die in der Saison den Schwimmerbereich markierten. „Das ist zugleich unser Dankeschön an die Stadt, die GmbH und den Käpt’n für die Bereitstellung des Übungsareals“, so Lehmann.

Quelle: Volksstimme, Helga Räßler

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